Viele Kinder, aber auch Erwachsene leiden unter ihren abstehenden Ohren – umso mehr, wenn sie von ihrer Umwelt deshalb verspottet werden. Das muss nicht sein. In unserer Praxis können wir abstehende Ohren durch einen kleinen Eingriff anlegen.

Hänseleien wegen abstehender Ohren haben schon so Manchem die Kindergarten- und Schulzeit verleidet. Immerhin kommt eines von 20 Kindern mit abstehenden Ohren zur Welt. Und nicht alle haben das Glück, dass diese Fehlstellung sich bei ihnen auswächst. Besonders stark leiden die Mädchen, insbesondere im Teenager-Alter. Spätestens zu diesem Zeitpunkt sollte eine Korrektur in Erwägung gezogen und ein Hals-Nasen-Ohrenarzt aufgesucht werden. Der ideale Zeitpunkt liegt jedoch schon vor der Einschulung. Für abstehende Ohren ist meist eine zu schwach ausgeprägte Umschlagsfalte (Antihelixfalte) am Rand der Ohrmuschel verantwortlich, manchmal aber auch ein ausgeprägtes Tal (Concha) am Eingang des äußeren Gehörganges.

Denn für das Anlegen der Ohren (Otoplastik) gibt es unterschiedliche Standard-Verfahren. Die OP-Technik richtet sich unter anderem nach Grad der Fehlstellung. Außerdem dürfen die Ohren nach der Operation nicht überkorrigiert aussehen. Deshalb ist es wichtig, dass der Operateur präzise arbeitet und einen Sinn für Ästhetik besitzt. Da der Zugangsweg bei abstehenden Ohren auf der Rückseite liegt, verbleiben die Narben im weniger sichtbaren Bereich. Bei Erwachsenen führen wir die Ohrkorrektur unter örtlicher Betäubung durch, bei Kindern unter zehn Jahren ist jedoch eine Vollnarkose ratsam. Im Erwachsenenalter lehnen die Krankenkassen die Bezahlung des Eingriffs in der Regel ab.

behandelnder Arzt

Dr.med.Dr.med.dent. Cyrus Djamchidi

Als Hals-Nasen-Ohrenarzt (HNO) und Zahnarzt mit Tätigkeitsschwerpunkt für Implantologie und kosmetische Operationen hat er immer einen interdisziplinären Blick auf die Beschwerden seiner Patienten.